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Die 25 besten Filme des Jahres 2025: Unsere definitive Liste

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Les 3 points à retenir

  • 11. Dune: Part Two
  • 22. The Zone of Interest
  • 33. Poor Things

Das Filmjahr im Rueckblick

2025 war ein bemerkenswertes Jahr fuer das Kino — eines der staerksten seit langem. Von bahnbrechender Science-Fiction ueber intime Charakterstudien bis hin zu weitlaeufigen historischen Epen und stillen Kammerdramen war die Vielfalt an hochwertigem Filmschaffen aussergewoehnlich. Was 2025 besonders machte, war die Bandbreite: Dies war ein Jahr, in dem Blockbuster wahrhaft kuenstlerisch und Kunstfilme ein echtes Publikum finden konnten.

Kinoleinwand in einem leeren Saal

Hier sind unsere Top-Auswahlen — die 25 Filme, die weit ueber ihre Kinoauswertung hinaus Bestand haben werden und einen Platz in jeder ernsthaften Sammlung physischer Medien verdienen.

Top 10

1. Dune: Part Two

Denis Villeneuves Sci-Fi-Epos ist alles, was ein Sequel sein sollte — eine monumentale Leistung in Sachen Spektakel und Erzaehlkunst, die ihren ohnehin schon beeindruckenden Vorgaenger uebertrifft. Greig Frasers Kameraarbeit ist atemberaubend, Hans Zimmers Score im besten Sinne ueberwältigend, und die Darstellerleistungen — insbesondere Timothee Chalamets Entwicklung vom widerwilligen Helden zur messianischen Figur — sind durchweg hervorragend. Die 4K-Disc ist Referenzmaterial. Regie: Denis Villeneuve. Mit Timothee Chalamet, Zendaya, Austin Butler.

2. The Zone of Interest

Jonathan Glazers verstoerendes Nachdenken ueber Komplizenschaft ist einer der formal radikalsten Filme seit Jahren. Indem er die Greuel von Auschwitz nicht zeigt und sich stattdessen auf das haeusliche Leben des Lagerkommandanten konzentriert, erschafft Glazer etwas Verheerenderes, als es jede explizite Darstellung koennte. Johnnie Burns Sounddesign ist ein Meisterwerk der Zurueckhaltung und Andeutung. Regie: Jonathan Glazer. Mit Christian Friedel, Sandra Hueller.

3. Poor Things

Yorgos Lanthimos in seiner wildesten und zugaenglichsten Form. Emma Stone liefert die Darbietung des Jahres — vielleicht des Jahrzehnts — als Bella Baxter, eine Frau, die die Welt mit kindlichem Staunen und radikaler Ehrlichkeit erkundet. Das Produktionsdesign ist verblüffend, Robbie Ryans wechselnde Kameraarbeit spiegelt die Entwicklung der Figur brillant wider, und Jerskin Fendrix' Score ist wie nichts, was man je gehoert hat. Ein echtes Original. Regie: Yorgos Lanthimos. Mit Emma Stone, Willem Dafoe, Mark Ruffalo.

4. Killers of the Flower Moon

Martin Scorsese beweist, dass er einer der groessten Geschichtenerzaehler des Kinos bleibt, mit diesem weitlaeufigen, akribisch recherchierten True-Crime-Epos ueber die Morde an den Osage im Oklahoma der 1920er Jahre. Mit 206 Minuten ist es eine Verpflichtung — doch es ist auch Scorsese auf dem Hoehepunkt seiner Kunst, mit Leonardo DiCaprio in seiner komplexesten Rolle und Lily Gladstone, die sich als grosse Leinwandpraesenz ankuendigt. Der strukturelle Wechsel im letzten Akt ist so kuehn wie alles in Scorseses Oeuvre. Regie: Martin Scorsese. Mit Leonardo DiCaprio, Robert De Niro, Lily Gladstone.

5. Past Lives

Celine Songs Debuet ist eine meisterhaft zurueckhaltende Romanze, die einen tagelang nicht loslaesst. Die Geschichte zweier Kindheitsfreunde, die sich Jahrzehnte spaeter wiedertreffen, wird mit einer emotionalen Praezision erzaehlt, die in ihrer Ehrlichkeit beinahe unertraeglich ist. Greta Lee und Teo Yoo haben aussergewoehnliche Chemie, und die letzte Szene — eine lange, wortlose Einstellung auf einer New Yorker Strasse — ist eines der eindringlichsten Enden des neueren Kinos. Regie: Celine Song. Mit Greta Lee, Teo Yoo, John Magaro.

6. The Holdovers

Alexander Payne liefert eine warmherzige, perfekt gestaltete Tragikomoedie, angesiedelt in einem Neuengland-Internat ueber die Weihnachtsferien 1970. Paul Giamatti war nie besser als der grantige Altphilologe, der auf Schueler aufpassen muss, und Da'Vine Joy Randolphs oscarpraemierte Darstellung als Schulkoechin bringt echte Tiefe und Herzensbrechung. Der Film sieht aus und fuehlt sich an wie ein vergessenes Juwel aus den 1970ern, bis hin zum bewusst vintage gehaltenen Filmkorn und der Farbgebung. Regie: Alexander Payne. Mit Paul Giamatti, Da'Vine Joy Randolph, Dominic Sessa.

7. Anatomie eines Falls (Anatomy of a Fall)

Justine Triets fesselndes Gerichtsdrama — und ueberraschender Palme d'Or-Gewinner — haelt einen bis zum allerletzten Bild in Atem. Sandra Hueller liefert eine zweite aussergewoehnliche Darbietung des Jahres (neben The Zone of Interest) als Schriftstellerin, die des Mordes an ihrem Ehemann beschuldigt wird. Die Genialitaet des Films liegt in seiner Weigerung, eine definitive Antwort zu liefern: Man verlaesst das Kino mit seinem eigenen Urteil, und dieses sagt ebenso viel ueber einen selbst aus wie ueber die Figuren. Regie: Justine Triet. Mit Sandra Hueller, Swann Arlaud, Milo Machado-Graner.

8. Oppenheimer

Christopher Nolans ambitioniertester Film — und das will etwas heissen. Eine aussergewoehnliche, nichtlineare Erkundung von Genie, Schuld und dem Atomzeitalter, getragen von Cillian Murphys eindringlicher, zutiefst koerperlicher Darstellung als J. Robert Oppenheimer. Die Trinity-Testsequenz gehoert zu den grossen Setpieces des modernen Kinos. Hoyte van Hoytemas IMAX-Fotografie ist ueberwältigend, und Ludwig Goranssons Score ist Nolans bester seit Interstellar. Regie: Christopher Nolan. Mit Cillian Murphy, Robert Downey Jr., Emily Blunt.

9. All of Us Strangers

Andrew Haigh erschafft eine erschuetternde Geistergeschichte ueber Trauer, Erinnerung und Verbundenheit. Andrew Scott liefert die Darbietung seiner Karriere als Mann, der beginnt, seine toten Eltern in ihrem frueheren Haus zu besuchen, nur um sie genau so vorzufinden, wie er sie aus seiner Kindheit erinnert. Es ist eine Praemisse, die leicht in Sentimentalitaet abgleiten koennte, doch Haigh bewahrt eine tonale Praezision, die den Film ehrlich und herzzereissend haelt. Paul Mescal bietet zarte Unterstuetzung als Nachbar, der Scotts Figur einen zaghaften Weg zurueck ins Leben weist. Regie: Andrew Haigh. Mit Andrew Scott, Paul Mescal, Claire Foy, Jamie Bell.

10. May December

Todd Haynes inszeniert Natalie Portman und Julianne Moore in einer brillant unbequemen Auseinandersetzung mit der Boulevardkultur, Selbstinszenierung und den Geschichten, die wir uns selbst erzaehlen. Portman spielt eine Schauspielerin, die einen realen Skandal recherchiert, indem sie sich im Leben der Frau (Moore) in dessen Zentrum einnistet. Die Schichten aus Darstellung und Identitaet werden zunehmend komplex, wobei Haynes eine Ambiguitaet aufrechterhält, die gleichermassen frustrierend und faszinierend ist. Der Marcello-Mastroianni-Musikeinsatz ist Perfektion. Regie: Todd Haynes. Mit Natalie Portman, Julianne Moore, Charles Melton.

11–25: Lobende Erwaehnung

11. Priscilla

Sofia Coppolas intimes Portraet von Priscilla Presleys Leben mit Elvis entkleidet den Mythos, um eine zutiefst persoenliche Geschichte ueber eine junge Frau zu offenbaren, die im Schatten einer Ikone ihre Identitaet sucht. Cailee Spaeny ist eine Offenbarung in der Titelrolle.

12. American Fiction

Cord Jeffersons Regiedebuet ist eine messerscharfe Satire ueber Rassismus, Authentizitaet und die Verlagsbranche. Jeffrey Wright ist superb als frustrierter Romancier, dessen Parodie schwarzer Stereotypen zum Bestseller wird. Bitterboese witzig und unerwartet bewegend.

13. Saltburn

Emerald Fennells gotische Gesellschaftssatire ueber Klasse und Obsession ist unordentlich, provokant und unmoeglich wegzuschauen. Barry Keoghan gibt sich einer der enthemmtesten Darbietungen des Jahres vollkommen hin, und die Schlusssequenz des Films ist unvergesslich.

14. The Boy and the Heron

Hayao Miyazakis selbst ernannter letzter Film ist eine wunderschoene, raetselhafte, zutiefst persoenliche Fantasie, die sich einfacher Deutung widersetzt. Es ist nicht sein zugaenglichstes Werk, aber vielleicht sein emotional aufrichtigstes — ein Meisterkuenstler, der sich mit Sterblichkeit, Vermaechtnis und den Welten auseinandersetzt, die wir erschaffen, um mit Verlust umzugehen.

15. Perfect Days

Wim Wenders' sanftes Portraet eines Tokioter Toilettenreinigers, der Schoenheit in Routine und Vergaenglichkeit findet. Koji Yakushos still strahlende Darbietung ist der unaufaelligste Triumph des Jahres. Ein Film, der einen lehrt, die Welt neu zu betrachten.

16. Fallen Leaves

Aki Kaurismaekis trockene Helsinkier Romanze ist eine Meisterklasse des Minimalismus. Zwei einsame Seelen finden einander, verlieren einander und finden einander wieder — alles in 81 Minuten, mit kaum einem verschwendeten Bild. Kaurismaeki beweist, dass tiefe emotionale Resonanz keine Ueberlänge erfordert.

17. Ferrari

Michael Mann bringt seine akribische Detailversessenheit und maskuline Intensitaet in die Geschichte von Enzo Ferraris turbulentem Jahr 1957. Adam Driver ist magnetisch in der Titelrolle, und die Mille-Miglia-Rennsequenz gehoert zu den fesselndsten Setpieces des Jahres.

18. Maestro

Bradley Coopers ambitioniertes Leonard-Bernstein-Biopic ist unausgeglichen, aber haeufig brillant. Die Konzertsequenzen sind ekstatisch, Carey Mulligan leuchtet als Felicia Montealegre, und Coopers Hingabe an die Rolle ist vollkommen. Die Thanksgiving-Dinner-Szene gehoert zu den besten Einzelsequenzen des Jahres.

19. Origin

Ava DuVernays ambitionierte Adaption von Isabel Wilkersons Caste findet eine menschliche Geschichte innerhalb einer systemischen Analyse. Aunjanue Ellis-Taylor liefert eine eindringliche Darbietung, und DuVernays strukturelle Kuehnheit — die Verflechtung persoenlicher Erzaehlung mit historischer Untersuchung — zahlt sich oefter aus als nicht.

20. Die Schneegesellschaft (Society of the Snow)

J.A. Bayonas erschuetternde Neuerzaehlung des Flugzeugungluecks in den Anden von 1972 ist ein koerperlicher Ueberlebensfilm mit spirituellem Kern. Die physischen Darstellerleistungen sind aussergewoehnlich, und Bayonas Weigerung, die extremsten Elemente der Geschichte zu sensationalisieren, zeugt von einer Reife, die den Film ueber das Genre erhebt.

21. Dream Scenario

Nicolas Cage liefert eine seiner zurueckhaltendsten und wirkungsvollsten Darstellungen als College-Professor, der unerklarlicherweise in den Traeumen aller Menschen auftaucht. Kristoffer Borglis Konzept ist brillant, und die Auseinandersetzung des Films mit ploetzlichem Ruhm, Cancel Culture und dem kollektiven Unbewussten wirkt beunruhigend hellsichtig.

22. The Taste of Things

Tran Anh Hungs opulentes franzoesisches Periodendrama ist im Grunde eine Liebesgeschichte, erzaehlt durch das Kochen. Juliette Binoche und Benoit Magimel bringen Jahrzehnte realer gemeinsamer Geschichte in ihre Leinwandchemie ein, und die Kochsequenzen sind so wunderschoen gefilmt, dass sie ans Transzendente grenzen.

23. Monster

Hirokazu Kore-edas Rashomon-artige Erzaehlung entfaltet sich aus drei Perspektiven und enthuellt nach und nach eine Geschichte ueber Kindheit, Mobbing und gesellschaftliche Vorurteile, die weit komplexer — und mitfuehlender — ist, als sie zunaechst erscheint. Sakamoto Ryuichis letzter Score ist ein Geschenk.

24. Evil Does Not Exist

Ryusuke Hamaguchi laesst Drive My Car mit dieser raetselhaften Parabel ueber eine laendliche japanische Gemeinde folgen, die durch ein Unternehmensprojekt bedroht wird. Eiko Ishibashis Score und die langen, kontemplativen Einstellungen des Films erzeugen einen meditativen Rhythmus, der durch einen ueberraschenden Schlussakt durchbrochen wird.

25. Do Not Expect Too Much from the End of the World

Radu Judes ausufernde, anarchische rumaenische Satire ist eine ganze Menge — drei Stunden Social-Media-Parodie, Unternehmenskritik und filmische Hommage — doch es ist auch einer der formal erfinderischsten Filme des Jahres. Nicht fuer jeden, aber unverzichtbar fuer abenteuerlustige Zuschauer.

Ihre Sammlung aufbauen

Viele dieser Titel sind bereits auf 4K UHD und Blu-ray erhaeltlich, einige davon als Premium-Editionen von Boutique-Labels. Hier unsere Empfehlungen:

  • Referenzwuerdige 4K-Discs: Dune: Part Two, Oppenheimer, Poor Things, Killers of the Flower Moon
  • Unverzichtbare Blu-ray-Veroeffentlichungen: The Zone of Interest, Past Lives, The Holdovers, Anatomy of a Fall
  • Boutique-Label-Editionen, die es sich zu suchen lohnt: All of Us Strangers (Criterion), The Boy and the Heron (Studio Ghibli), Perfect Days, Fallen Leaves

Wir empfehlen, mit den Top 5 zu beginnen — jeder einzelne ist eine referenzwuerdige Disc, die den Kauf physischer Medien rechtfertigt und die Probe der Zeit bestehen wird.

Sophie Laurent

À propos de l'auteur

Sophie Laurent

Experte high-tech & audio

Ingénieure de formation, Sophie décrypte les technologies audio et vidéo pour vous aider à choisir le meilleur équipement selon votre budget.